Die Eröffnung von Lin’s Unverpackt mit Hindernissen

Schnipp das Band ist durch bei der Eröffnungszeremonie

Schnipp, schnapp!

Tja, was hatte sich da nicht alles noch an Hindernissen so aufgetan vor der Eröffnung. Wochenlang mahnten wir den Ersatz für den defekt gelieferten Getränkekühlschrank an. Leider ohne wirklich Erfolg zu haben. Wir hatte uns schon damit abgefunden die Eröffnung mit dem ramponierten und notdürftig zusammengeklebten Kühlschrank zu feiern. (die obere Kunststoffverkleidung hatte den Transport nicht überlebt). Da stand doch tatsächlich eine Stunde vor Eröffnung ein Monsterkarton genau vor der Eingangstür. Mit dem konnten wir natürlich in der Kürze der Zeit nichts mehr anfangen und so krönt er nun jedes Außenbild der Eröffnungsfeier. Oscarreifes Timing! Vor allem weil wir zwei Tage danach noch einen zweiten Kühlschrank geliefert bekamen.  

Das Etikettenmonster

Viel Arbeit hatten wir mit den Etiketten ja erwartet. Wer in seinem Leben noch nicht vor der Herausforderung stand 1000 Produkte händisch mit allen benötigen Informationen in ein Kassensystem einzupflegen, der wird den Aufwand kaum einschätzen können. Genauso erging es uns ebenfalls. Da das Befüllen aller Behälter einige Zeit in Anspruch nimmt, die finalen Etiketten aber noch nicht verfügbar waren, mussten wir uns mit Post-its zwischenzeitlich behelfen. 

Die erste Nacht im Laden

Da wir laut Großhändler mit unserer Frischware nachts zwischen etwa drei und vier Uhr beliefert werden sollten, war natürlich ein Treffen mit der Logistik zur Besprechung von Details und Schlüsselübergabe auch nur zu dieser Zeit möglich. Was hat man auch schon anderes zu tun um diese Zeit und außerdem war ohnehin noch ausreichend Arbeit für mehrere Nachtschichten im Laden, so dass es sich geradezu anbot gleich dort zu übernachten. Mangels Schlafplatz war die erste Überlegung die Nacht auf einer Luftmatratze zu verbringen. Gefühlt und wohl auch real seit 50 Jahren nicht mehr auf einer Luftmatratze geschlafen zu haben, war das natürlich ohne Probelauf eine kleine Herausforderung. Noch größer wurde die Herausforderung dann als das gute Stück nach 20 Minuten platt wie eine Flunder auf dem Boden lag. Die Nacht war kurz und schmerzhaft. 

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